kk - 04.10.11

03.10.11: Hohenlimburg

Geplant war er schon länger, nachdem wir aber keinen Termin gefunden hatten, wäre er beinahe gekentert, unser Ausflug zur Windwasserstrecke in Hohenlimburg. Schließlich fragt aber Marius doch im Training nochmal nach, ob wir nicht am 3. Oktober nach Hohenlimburg fahren könnten. Auch hat Katrin hat Zeit und so geht es doch noch ziemlich spontan nach Hohenlimburg an die Lenne. Lenne? Liegt Limburg nicht an der Lahn? Doch, aber Hohenlimburg ist ein Ortsteil von Hagen also wenige Kilometer von Dortmund entfernt. Das Landesleistungszentrum Nordrhein-Westfalen hatte entgegen unseren Vermutungen noch geöffnet und so mussten wir zwar zwei (für die Jugendlichen) bzw. vier (für die Erwachsenen) Euro für die Tageskarte zahlen, dafür hatten wir aber auch Umkleideräume, Toiletten und warme Duschen. Ach übrigens, die Strecke liegt mitten in der Stadt und man parkt ziemlich sicher vor der Polizeistation.

Nun ja, bald waren wir auf dem Wasser, zwar mussten wir das mit einigen Mitpaddlern teilen, aber trotzdem hatten wir und vor allem unsere Jugendlichen, jede Menge Spaß. Es wurde gesurft, gekerzt, gekentert, gerollt, geschwommen, das Boot wieder hochgetragen und nochmal, also rein in die Welle, hoch das Heck, uuuuuuuups, einmal halbe Rolle vorwärts, na, klappt die zweite Hälfte als Rolle seitwärts? Die Strecke ist zwar nur als Wildwasser II einzustufen, dennoch gibt es verschiedene interessante Spiel- und Übungsstellen. Wir sind zwar froh über unsere kleine Strecke in Marburg, zu der wir jede Woche leicht kommen, sie ist aber nicht mit der Strecke in Hohenlimburg zu vergleichen. Die Strecke in Hohenlimburg ist nicht nur länger, sie bietet auch deutlich mehr Wasserwucht und vor allem mehr und abwechslungsreichere Stellen. Die insgesamt gut vier Stunden Autofahrt und fast 350 Kilometer hin und zurück haben sich also gelohnt.

Ich hatte den Eltern versprochen, dass wir zwischen sechs und sieben Uhr wieder in Marburg sind. Kurz nach fünf sind Hanna, Marius und Felix noch immer in der Welle an der Stufe unter der Brücke am spielen und Felix kann sich nicht von den Wellen am Eingangsbauwerk trennen. Groß ist die Enttäuschung, dass wir wieder nach Hause müssen und auch mir fällt es schwer aufzuhören. Erstens ist das Wetter heute wirklich traumhaft gewesen und zweitens habe ich den Eindruck, mich gerade einmal eingefahren zu haben. Schließlich gibt es an der Strecke auch Flutlicht und man kann bis 21 Uhr fahren. Aber nicht nur auf die Jugendlichen sondern auch auf mich wartet ja morgen wieder ein anstrengender Schultag... Unser Fazit: Da müssen wir öfter hinfahren!


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