Unser Wanderfahrerausflug ging diesmal an die Weser. Das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, strahlender Sonnenschein von Anfang bis Ende. Bereits am Freitagabend war für den größten Teil der Teilnehmer die Übernachtung im Zelt beim Wassersportverein Höxter organisiert. Zum Einstieg hatten wir uns Samstagmorgen in Gieselwerder verabredet. Wir waren zu zwölft in 2 Kanadiern und 8 Wanderkajaks. Es waren ca. 40km zu paddeln. Direkt am Ufer bieten Cafes und alte Fährhäuser die Möglichkeit einzukehren. Wir hatten eine gute Einteilung der Strecke nach folgendem Muster, 10km paddeln, 1km treiben, 10km paddeln, Pause und danach das gleiche Spiel noch mal. Wir passieren Herstelle(Kloster), das stillgelegte Atomkraftwerk Würgassen, die Stadt Beverungen, den malerischen Ort Wehrden,gegenüber die Porzellanmanufaktur Fürstenberg und erreichen ca. 16Uhr Höxter. Abends gab es Grillgut. Der Spaziergang nach Höxter fiel einigen wegen der Tagesanstrengung zu schwer.
Am Sonntag begann für die Fahrer das Umsetzen der Autos um 8:30, da wir nicht zu spät heimfahren wollten. Die Strecke auf der Weser ging 32km von Höxter nach Grave. Die Sonne wärmte am Sonntag noch etwas mehr, so freuten wir uns am Wasser über kleinere Brisen. Es war wesentlich leichter zu ertragen als die Rückfahrt im Auto ohne Klimaanlage. In Heinsen bei einer kleinen Kneipe wurde gerastet. Der Sportboot- und Ausflugsdampferverkehr bot etwas Abwechslung wegen der Wellen auf dem sonst ruhigen Wasser. Durch die Strömungsgeschwindigkeit von ca. 5km/h kamen wir recht flott voran. Wir kreuzten viele kleine Fähren, die meisten waren in Betrieb. Auf den Weiden, die bis ans Ufer der Weser reichten, waren Kuh- und Schafherden, die sich bei der Hitze aber von uns Paddlern nicht aus der Ruhe bringen ließen. Sonntag, noch vor dem Fußballspiel England Deutschland, waren wir in Grave angekommen. Die Rückfahrt ging um so problemloser, weil die meisten Autofahrer am Fernseher saßen.
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