rw - 21.03.2010

21.03.2010: Kakao-Fahrten auf Lahn und Orke

Ziemlich überraschend hatten unsere Flüsse Wasser satt. Die ersten frostfreien Nächte seit langem führten zu einer guten Schüttung.
Und richtig gelesen: Wir waren gleich auf zwei Bächen unterwegs, allerdings nicht alle zusammen, sondern jeweils eine "Gruppe" auf einem Bach.
Wie üblich trafen wir uns um 10:00 Uhr am Bootshaus. Da stellte sich heraus, dass ein Teil der Leute nur wenig Zeit hatte und deshalb auf die randvolle Lahn ab Kernbach gehen wollte, ein anderer Teil hatte mehr Zeit und machte sich deshalb Richtung Nuhne, bzw. Orke auf den Weg. Die Gruppenstärken waren nicht so richtig groß. auf die Lahn gingen 3 Leute, in der anderen "Gruppe" waren es zwei.

Der Berichtschreiber war mit auf der Orke. Deshalb werden die Lahnfahrer hier ausgeklinkt.

Die Nuhne ging nicht: zu viel Wasser, sie war schon gut ausgeufert und stieg munter weiter. Also auf zur Orke. Auch die war randvoll und teilsweise fing sie an die umgebenen Wiesen in Beschlag zu nehmen. Aber das Bachbett war immer gut zu erkennen. Auch die Hängebrücke im letzten Drittel der Fahrt war noch leicht zu unterfahren. Die Farbe der Orke ging in Richtung dünner Kakao, das Schmelzwasser hat reichlich Ackerboden mitgenommen. Der Sturm vor knapp drei Wochen hat den Fluss weitgehend verschont. Lediglich an einer Stelle liegt ein neuer quer. Dieser Baum ist aber leicht zu erkennen und wahrscheinlich bei allen Wasserständen mit etwas Geschick gut zu umfahren. Einige andere Bäume waren bei dieser Befahrung nicht mehr da: entweder waren sie soweit unter Wasser, dass wir sie überhaupt nicht bemerkt haben oder das Wasser hat sie tatsächlich bei Seite geräumt.
Wir waren uns einig: Obwohl die Orke wirklich überrandvoll war, ein wenig mehr wäre noch gegangen...


Galerie: 8 Bilder

Das ist die Nuhne in Schreufa. Eigentich reicht dieser eine Blick. Sieht man sich dann aber das Stück kurz oberhalb an, ist man vollständig überzeugt, dass eine Befahrung keinen Sinn macht.