rw - 16.03.2009

14.März: Nuhne, 15: März: Orke

Nun hatte der lange kalte Winter doch noch sein Gutes: Der viele Schnee bescherrte uns schon wieder ein Paddelwochenende. Und weil das Wetter für Samstag so schön angesagt war, sollte es diesmal an beiden Wochenendtagen auf's Wasser gehen. Insgeheim wurde ja wieder auf die Salz geschielt, aber da war das Wasser schon wieder weg. Biedenkopf meldete für die Lahn auch zu wenig, aber Auhammer: 153 cm. Whow. Also Nuhne. Ein wirklich feiner Pegel. Viel mehr geht nicht, dann ufert die Nuhne aus. Von der Fahrt am Wochenende zuvor wussten wir, das sie im Prinzip frei ist, keine Bäume, die ein Umtragen erzwingen. Aber Vorsicht: bei dem recht hohen Pegel ist das letzte Stück kurz vor Schreufa nicht ohne: Es wird noch einmal eng und die Bäume und Sträucher machen die Druchfahrten an vielen Stellen fast komplett zu. An solchen Stellen heisst es dann: beherzt druchbrechen. Nix für Anfänger! Übrigens: Die Stelle mit den quer gespannten Drähten an der Pferdekoppel kurz vor Rengershausen ist auch bei mehr Wasser kein Problem.

Sonntag waren wir dann in anderer Besetzung an der Orke. Schön, dass Tom diesmal dabei war. Besonders Nils wird es gefreut haben, dass er nicht schon wieder alleine mit den alten Knochen unterwegs war.
Wieder auf die Nuhne wollten wir nicht, aber die Orke sind wir schon lange nicht mehr gefahren. Es war die richtige Entscheidung, der Wasserstand war super, das Wetter lange nicht so schlecht wir vorhergesagt und es hat einige interessante Veränderungen im Flusslauf gegeben. Nix dramatisches, aber vom Gefühl her, ist mehr Holz drin als in früheren Jahren, aber nichts wirklich unfaires. Der Bach ist etwas sportlicher geworden.


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