rw - 26.05.2008
Oker Fronleichnam 2008
Eigentlich sollte es am langen Fronleichnam-Wochenende an die Drau und Möll nach Kärnten/Österreich gehen. Aber für die Wildwasseranfängerfahrt fanden sich nicht genügt Betreuer. Nun gut, dann eben an den Rhein. Eine Gepäckfahrt mit ordentlicher Strömung ist auch nicht schlecht. Aber auch diese Fahrt fand nicht statt, aufgrund des sehr geringen Interesses. Nun sind wir an der Oker gelandet. Keine schlechte Entscheidung, denn endlich läuft es mal richtig gut: Wir sitzen mitten im Hoch, während in Österreich das Wetter wohl eher gruselig ist. Und entgegen der Kanuhotline läuft das Wasser zu wirklichen Urlaubszeiten: von 11:00 bis 15:00 Uhr, am Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr. Dafür gibt es natürlich einen Grund: Es fand eine Kanuschulung statt und die Gruppe hatte das Wasser so bestellt. Perfekt. Zur Oker selbst braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen. Wie gewohnt ist das Wasser sehr kalt und die Oker durchaus nicht ohne, wie einige der Kursteilnehmer feststellen mussten. Die Oker hat ein feines Gespür dafür, an welche Stellen sie die Steine legen muss, damit gekenterte und schwimmende Pechvögel sich so richtig weh tun.Diesmal waren wir nicht auf dem Zeltplatz in Göttingerode. Dort fühlten wir uns zuletzt überhaupt nicht mehr wohl, der Platz ist mittlerweile extrem paddlerfeindlich. Unsere Wahl fiel auf den Platz am Okerstausee bei Altenau. Der Zeltplatz ist ok und auch nicht weit vom Einsatzort entfernt. Der Bericht gehört auf die Wanderfahrerseite, da die Oker eigentlich immer auch mit wandern zu tun hat: Aufgrund der Kürze der Strecke lohnt es nicht vorher die Autos umzusetzen. Man kann locker wieder zum Auto hoch laufen, manche machen das sogar mit dem Boot auf der Schulter. Das ist dann echtes Kanuwandern. |
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Zur Oker selbst braucht man wohl nicht mehr viel zu sagen. Wie gewohnt ist das Wasser sehr kalt und die Oker durchaus nicht ohne, wie einige der Kursteilnehmer feststellen mussten. Die Oker hat ein feines Gespür dafür, an welche Stellen sie die Steine legen muss, damit gekenterte und schwimmende Pechvögel sich so richtig weh tun.









